Abschlußbericht zur 15. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der LV. in Bad Blankenburg/Thr.
vom 03.09.2006 bis 09.09.2006
28 Mannschaften aus 13 Bundesländern hatten sich zur 15.DSen.MM 2006 in Bad Blankenburg eingefunden. Alle Teilnehmer fanden sehr gute Spielbedingungen, Unterkunft und Verpflegung vor.
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Blick in den Turniersaal
Ein Rahmenprogramm wurde vom Ausrichter des ESV-Lok Sömmerda angeboten, neu im Programm sollte ein kleines Turnier für die mitgereisten Ersatzspieler stattfinden, leider wurde dieser Vorschlag nur von 2 LV. angenommen. Die durchgeführte Schnellschachmeisterschaft, ebenfalls erstmalig, wurde mit großer Begeisterung aufgenommen und sollte für die weiteren Veranstaltungen mit eingebunden werden.
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Sieger im Blitzschach Sieger im Preisskat Sieger im Schnellschach
Leider nahmen Bremen, Hamburg und Saarland nicht teil. Mit 28 Titelträger, darunter GM Dr. Burkhard Malich und 2 Internationale Meister (Heinz Liebert und Hans-Günter Kestler) sowie 25 FIDE Meister war ein spannender Kampf um den Titel vorprogrammiert. Sachsen Anhalt 1 und Berlin 1 traten jeweils mit 4 Titelträger an, den höchsten DWZ-Durchschnitt konnte jedoch NRW 1 mit 2272 erreichen. Betrachten wir nun den Spielverlauf, 1. Runde und auch die 2. Runde keine Überraschungen denn die Spitzenmannschaften setzten sich problemlos durch. In der Runde 3 verlor Württemberg1 gegen den Mitfavoriten Berlin1, Baden1 war Chancenlos gegen Sachsen Anhalt1.Die 4. Runde sollte bereits eine kleine Vorentscheidung bringen, denn Berlin1 spielte gegen NRW1, diesen Kampf konnte NRW1 für sich entscheiden und siegte mit 2,5:1,5.Württemberg1 verlor überraschend gegen Niedersachsen2.Bereits in der 5. Runde kam es zum direkten Duell zwischen Sachsen Anhalt1 und NRW1.Mit einem klaren 3:1 siegte Sachsen Anhalt1 wobei GM Dr. B.Malich mit 5aus5, Brettbester war. Für eine weitere Überraschung sorgte Baden1, denn diese Mannschaft besiegte Berlin1 und somit wurde der Kampf um die Plätze noch einmal richtig spannend. In der Runde 6 siegten die Favoriten klar und die 7. Runde wurde somit zum besonderen Leckerbissen. Nachdem sich die Mannschaften Sachsen Anhalt1 und Berlin 1 friedlich auf ein Remis einigten, war keinesfalls klar wer den 3.Platz belegen wird. Nun wurde gerechnet, bei einem Sieg von Württemberg1 gegen NRW1 wäre Berlin1 auf dem 4.Platz. Der Wettkampf verlief positiv für die Württemberger Mannschaft und der 3. Platz war schon greifbar, leider konnte dem Druck nicht Stand gehalten werden und ein 2:2 reichte am Ende nur für den undankbaren 4.Platz.
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Unsere Thüringer Mannschaften waren bei diesem starken Teilnehmerfeld Chancenlos, wobei bei einer "besseren" Vorbereitung auf diese Meisterschaft, durchaus eine bessere Leistung möglich gewesen wäre. Thüringen1 in der Setzliste auf Platz 19 konnte sich um 3 Plätze verbessern. Unsere 2.Mannschaft belegte am Ende den letzten Platz, wobei der Ersteinsatz einiger Spieler durchaus nicht optimal verlief. Mit 4 Punkten konnten die Schachfreunde Werner Weiß, Lothar Schmidt und Bernhard Dorawa überzeugen. Letzterer konnte während der Meisterschaft als ältester Teilnehmer geehrt werden. Erstmals zum Einsatz kamen die Schachfreunde Werner Weiß, Dieter Liebisch und Günter Jackl.
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Am Rande der Meisterschaft tagte auch die Seniorenkommission. An dieser Veranstaltung nahm unsere Präsidentin Diana Skibbe erstmals in Vertretung des noch zu wählenden Thüringer Seniorenwartes teil. An dieser Beratung konnte weiterhin der Präsident des DSB begrüßt werden.
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M. Ritter Schiedsrichter M.Sobottka (PC)
Weitere Informationen, Berichte, Tabellen, Notationen ,Foto usw. sind auf folgender Homepages veröffentlicht:
http://home.tele2.de/loksoemmerda/
R.Töpfer/ORG.Leiter
S C H A C H – N O T I Z E N 13. Sept. 2006
Sachsen-Anhalt wieder Deutscher Meister
Schach: 28 Teams bei Senioren-Meisterschaft (Landesverbände) in Bad Blankenburg
An der von Schachfreund Roland Töpfer (ESV Lok Sömmerda) und seinem Team bestens organisierten 15. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landes-verbände im Deutschen Schachbund (DSB) waren insgesamt 28 Vertretungen betei-ligt. Außer Bremen, Hamburg und dem Saarland hatten alle Landesverbände je zwei Vierer-Teams gemeldet, von denen immerhin zehn einen Durchschnitt der Turnier-wertzahl von mehr als 2200 Punkten aufwiesen. Als Favoriten für den Turniersieg galten aufgrund ihrer ausgeglichen spielstarken Besetzungen bei allen Teilnehmern die Mannschaften von Nordrhein-Westfalen, Berlin und Sachsen-Anhalt.
Nach sieben spannenden Runden mit vielen interessanten Partien, die oftmals erst wenige Minuten vor Ablauf der maximalen Spielzeit von sechs Stunden entschieden wurden, konnte sich die Vertretung des Titelverteidigers Sachsen-Anhalt I (TWZ-/ ELO-Durchschnitt 2290) erneut durchsetzen. In der Aufstellung Großmeister (GM) Dr. Burkhard Malich (6,0 Punkte aus sieben Partien/+5=2-0), Internationaler Meister (IM) Heinz Liebert (5,0 P./+3=4-0), FIDE-Meister (FM) Detlef Neukirch (4,5 P./+2=5-0) und FM Anton Csulits (5,0 P./+3=4-0) hatte der Vorjahreserste ohne einen einzi-gen Partieverlust mit 13:1 Mannschaftspunkten (MP) und 20,5 Brettpunkten (BP) einen komfortablen Vorsprung gegenüber den auf Rang eins der Setzliste gestarteten Teams von Nordrhein-Westfalen I (ELO 2338) mit FM Jefim Rotstein (5,5 P.), FM Eduard Bakhmatov (3,5 P.), FM Boris Khanukov (5,0 P.) und Michail Bogorad (5,0 P.), die alle vier jeweils eine Partie verloren, mit 11:3 MP/19,0 BP und dem Zweiten der Setz-Rangliste Berlin I (ELO 2299) mit FM Werner Reichenbach (4,0 P.), FM Reinhard Postler (3,0/6), FM Dr. Friedrich Baumbach (4,5 P./ohne Niederlage), Hermann Brameyer (3,0/6) und FM Peter Rahls (2,0/2) mit 9:5 MP/16,5 BP. Die Berliner hatten gegenüber weiteren fünf Teams mit ebenfalls 9:5 MP die höchste Anzahl an Brettpunkten als Zweitwertung erkämpft: 4. Württemberg I 9:5/16,0; 5. Baden I 9:5/15,5; 6. Berlin II 9:5/15,5; 7. Bayern I 9:5/15,0 (ohne Mannschafts-Niederlage!) und 8. Württemberg II mit ebenfalls 9:5 Mannschaftspunkten und 15,0 Brettpunkten.
Thüringen I (20. der Setz-Rangliste nach TWZ) mit Joachim Franz (3,0 P.), Werner Weiß (4,0), Walter Etzold (3,0) und Lothar Schmidt (4,0) erreichte nach zwei Mann-schaftssiegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen mit 6:8 MP/14,0 BP Platz 16.
Thüringen II (27.) mit Dieter Liebisch (2,5 P.), Bernhard Dorawa (4,0/mit 82 Jahren Turniersenior), Günter Jackl (1,5) und Dr. Eberhard Stutter (2,0) erwies sich nach vielen ausgelassenen Chancen mit 2:12 MP/10,0 BP als „freundlicher Gastgeber“.
Weitere Ergebnisse: 15. Sachsen I (13.) 6:8 MP/14,5 BP, 19. Sachsen-Anhalt II 6:8 MP/13,5 BP und 22. Sachsen II 6:8 MP/12,0 BP.
„Remisen-Könige“ wurden Rainer Siegmund (Sachsen I) und Herbert Gohlke (Bran-denburg I), die jeweils alle sieben gespielten Wettkampfpartien mit einem Unent-schieden beendeten.
Die 16. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände wird vom 13. bis 19. September 2007 in der Ulrichskirche in Halle/Saale stattfinden.
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